ES REICHT - Keine Einsparungen am Unterhaltsvorschuss!
Die Bundesregierung plant Einsparungen beim Unterhaltsvorschuss. Betroffen wären ausgerechnet Alleinerziehende und ihre Kinder. Familien, die oft ohnehin mit finanziellen Belastungen kämpfen.
Das BSW kritisiert diese Pläne deutlich. Denn wer Leistungen für Kinder kürzt, löst keine Haushaltsprobleme, sondern verschärft soziale Ungleichheit. Gerade Kinder dürfen nicht die Leidtragenden politischer Sparmaßnahmen sein.
Nach den Plänen sollen Jugendliche ab 16 Jahren in bestimmten Fällen selbst gegen unterhaltspflichtige Elternteile vorgehen. Das verlagert Verantwortung auf diejenigen, die eigentlich geschützt werden müssten.
„Wer bei Kindern spart, spart an der Zukunft unseres Landes. Der Staat muss Familien unterstützen – nicht sie mit zusätzlichen Hürden belasten. Bildung und Chancengleichheit dürfen nicht davon abhängen, ob ein Elternteil seinen Unterhalt zahlt oder nicht. Hier ist der Staat in der Pflicht, Kinder zu schützen und Ansprüche konsequent durchzusetzen.“
Das BSW fordert deshalb:
Den Unterhaltsvorschuss ausbauen statt kürzen.
Die Durchsetzung von Unterhaltsansprüchen muss Aufgabe des Staates sein, nicht von Kindern und Jugendlichen.
Die Bildungschancen dürfen niemals vom Geldbeutel oder der Zahlungsbereitschaft der Eltern abhängen.
Kinder brauchen Sicherheit – keine Sparpolitik auf ihrem Rücken.